Reisebericht Spanien 2015 Tag 42 und 43

Wohnmobilstellplatz Baume les Dames Frankreich-Wohnmobilstellplatz Freiburg 165 km

Heute fahren wir die vorletzte Etappe unserer Reise nach Spanien. Wir wollen noch einen Tag in Freiburg verbringen und lassen uns Zeit, um gemütlich die 165 km auf Landstraßen in Frankreich und auf der Autobahn in Deutschland, zu unserem Ziel dem Wohnmobilstellplatz in Freiburg zu gelangen. http://www.stellplatz-freiburg.de/  N 47°59`58.83 O 7°49`32.10 Freiburg ist eine schöne Stadt die wir gerne auf unseren Touren mit einplanen. Das Wetter in Freiburg ist nicht besonders gut bei der Ankunft am Stellplatz.Der Regenschirm kommt zum Einsatz als wir uns bei den freundlichen Betreibern des Stellplatzes anmelden. Auf dem Platz treffen wir auch Ingrid und Uschi in ihrem Wohnmobil Oscarlotte. Als eifrige Leser ihrer Reiseberichte im Internet, freut es uns, die Beiden auch einmal persönlich kennen zu lernen. https://oscarlottaontour.wordpress.com/ Als es am späten Nachmittag zum Regnen aufhört, laufen wir in die Innenstadt von Freiburg und bummeln durch die vielen Geschäfte und Lokale bis wir hungrig und durstig in der Gasthausbrauerei Martinsbräu einkehren.

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Das Bier schmeckt ausgezeichnet. Das Essen war genau nach unserem Geschmack und das Service-Personal war freundlich und nicht zu aufdringlich. Wir kommen bestimmt mal wieder vorbei.

Am nächsten Morgen, Tag43, begann unser letzter Tag der Reise nach Spanien. Die Strecke von Freiburg nach Hause führte wie üblich durch den Schwarzwald und am Bodensee entlang. Es war wieder mal eine schöne Tour mit unseren Freunden Gerlinde und Helmut, die zusammen mit uns die Tour planten, uns perfekt begleitet haben und hilfreich zur Stelle waren, wenn es wieder mal klemmte oder was repariert werden musste. Besten Dank dafür.

 

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Reisebericht Spanien April 2015 Tag 41

Wohnmobilstellplatz Frankreich-Vichy nach Baume les Dames, Frankreich 322 km

Vom Wohnmobilstellplatz in Vichy führt unsere heutige Route in das Städtchen Dole am Fluß Doubs. Bis Dole sind es rund 248 km auf Landstraßen. Heute ist wenig Verkehr auf der Straße und so erreichen wir schon gegen Mittag den Ort Dole. Der Stellplatz ist ein Parkplatz nahe dem Ortskern. http://www.promobil.de/stellplatz/Parking-Camping-cars-5684.html. Leider findet in dieser Woche auf dem Platz eine Kirmes-Veranstaltung mit Fahrgeschäften und Zelten statt und so sind sämtliche Stellflächen mit den Wohnwagen der Schausteller belegt. Kurzfristig entscheiden wir uns zum Stellplatz nach Baume les Dames zu fahren. Bis dahin sind es noch 75 km zu fahren. Den Platz kennen wir schon von unserer Reise im Jahr 2013. Wir parken auf den beiden letzten zusammenhängenden Plätzen. Bis  17.00 Uhr sind sämtliche Stellplätze belegt .http://www.promobil.de/stellplatz/Parking-Canal-Fressinet-417.html

N 47°20`24.27 O 6°21`26.47

 

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Reisebericht Spanien April 2015 Tag 40

Wohnmobilstellplatz La Couvertoirade/Frankreich-Vichy/Frankreich 330 km

Wir fahren am Vormittag um 9.00 Uhr vom Stellplatz in Couvertoirade los. Die Platzgebühren betragen 3 Euro, die Schranke öffnet sich dann automatisch. Es geht bei Sonnenschein zunächst auf der A 75 in Richtung Millau und dann weiter über das Französische Hochland bis Clermont-Ferrand. Unser heutiges Ziel ist der Stellplatz in Vichy. Der Platz liegt über dem Fluß Allier und ist dem Campingplatz angeschlossen. Die Gebühren betragen 10 Euro incl. Strom und V&E. N 46°06`52.99 O 3°25`51.74 Vichy ist bekannt durch sein Heilwasser, denn auf dem Gebiet der Stadt Vichy  entspringen zwölf Quellen, von denen heute aber nur noch sechs genutzt werden. Es handelt sich um sogenannte Natriumhydrogencarbonat-Quellen, auch Säuerling oder Sauerbrunnen genannt, da sie Kohlensäure enthalten. Mit dem Rad erkunden wir die schöne Stadt, besichtigen das Rathaus und die riesigen Trinkhallen mit den verschiedenen Wässern. Am Ufer des Allier finden wir ein nettes Lokal und hier verbringen wir den Abend mit einem kühlen Bierchen. Auf dem Platz lernen wir auch noch Jean Pierre mit seinem Freund kennen. Die beiden spielen ein Ständchen mit Gitarre und Mundharmonika ganz für uns allein.

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Reisebericht Spanien April 2015 Tag 39

Wohnmobilstellplatz Sant Feliu de Guixols/Spanien – Wohnmobilstellplatz La Couvertoirade/Frankreich 305 km

Da wir heute eine längere Etappe vor uns haben, verlassen wir schon um 1/2 9 Uhr morgens den Stellplatz in Sant Feliu de Guixols.  Wir fahren zunächst in Richtung Gerona und dann zum Grenzübergang La Jonguera auf Landstraßen. Kurz nach Le Perthus werden wir von der Polizei von den PKW´s getrennt. PKW fahren links und wir dürfen auf der Hauptstaße weiterfahren, aber nicht lange und wir stehen im Stau mit vielen anderen Wohnmobilen. Ein Fahrzeug der Straßenwacht versperrt die Weiterfahrt und erklärt uns auf französisch, dass es erst in einer Stunde weitergeht. In der steilen Felswand neben der Straße sehen wir angeseilte Männer die lose Felsbrocken abklopfen, die dann polternd auf die Fahrbahn fallen.

 

Nach über einer Stunde geht es dann doch weiter, die Fahrbahn wird noch gesäubert und die Womos setzen sich in Bewegung. Jetzt aber aufs Gaspedal, den wir wollen heute noch nach La Couvertoirade auf den Stellplatz und die alte mittelalterliche Stadt noch heute besichtigen. Zwischen Le Boulou und Villemolaque ein greller Blitz am Straßenrand, oh weia, wohl zu schnell unterwegs. Drei Wochen später dann die Mitteilung aus Frankreich im Briefkasten. 2 km zu schnell kostet 45 Euro, ganz schön heftig die Gebühren in Frankreich. Nach Beziers fahren wir dann auf die Autobahn A 75. Die Autobahn ist bis Clermont-Ferrand gebührenfrei und sehr schön zu befahren.

    

Ca. 35 km vor Millau verlassen wir die A 75 um nach La Couvertoirade zu kommen. Couvertoirde zählt zu den schönsten Dörfern Frankreich, aus dem 15. und teilweise aus dem 12. Jahrhundert. Es sind mehrere Bauwerke der Stadtbefestigung wie beispielsweise Stadtmauer, Wehrtürme und der Bergfried erhalten. Ein sehenswerter historischer  Ort auf dem Weg nach Hause. N 43°54`36.95 O 3°18´46.55

 

 

 

 

Reisebericht Spanien April 2015 Tag 38

Camping Moutroig Cambrills Wohnmobilstellplatz Sant Feliu de Guixols 220 km

Am gestrigen Abend haben wir gemeinsam besprochen, die nächste Etappe auf der gebührenpflichtigen Autobahn zu fahren. Die Umfahrung von Barcelona auf Landstraßen ist viel zu zeitaufwendig durch die vielen kleinen Orte mit Kreisverkehr. Als heutiges Etappenziel haben wir uns den Stellplatz in Platja d´Aro ausgesucht. Leider ist dieser Platz seit Anfang April gesperrt und die Womo´s standen auf der Straße. Es waren mindestens 30 Fahrzeuge. Hier am Straßenrand wollten wir nicht stehen und übernachten. Kurzentschlossen sind wir dann die wenigen Kilometer nach Sant Feliu de Guixols zurück gefahren. Hier gibt es einen großen kostenlosen Parkplatz ganz in der Nähe des Zentrums. Entsorgung ist vorhanden, Strom gibt es nicht. In wenigen Minuten ist das Zentrum am Strand entlang zu Fuß erreichbar. Ein schöner Ort am Meer mit vielen Geschäften und Restaurants an der Promenade. N 41°46`47.02 O 3°01`23.64

   

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Reisebericht Spanien April 2015 Tag 37

Camping Torre la Sal 2 OropesaCamping Moutroig Cambrills 135 km

Wir verabschieden uns von unseren Womo-Freunden aus Mörfelden und verlassen den Campingplatz Torre la Sal gegen 9.00 Uhr bei schönem sonnigen Wetter am Morgen. Heute wollen wir wieder ein Stück näher zur Heimat kommen. Auf der N 340 geht es nordwärts bis Amposta und das Ebrodelta bis Hospitalet. Es sind heute nur 135 km und so kommen wir noch am Vormittag an unserem Ziel dem ACSI-Campingplatz Moutroig kurz vor Cambrills an.  N 41°02`41.57 O 0°59`39.67 Von der N 340 zweigt der schmale Weg rechts ab über das Bahngleis. Hier ist Vorsicht geboten, denn die Überquerung der Bahnschienen ist etwas problematisch, weil das Womo leicht aufsitzen kann. Etwas schräg angefahren klappt es ohne kratzende Geräusche. Auf der Wiese gleich am Strand sind noch Plätze frei und wir können nebeneinander einparken. Dunkel Wolken stehen über den Bergen und es ist doch einiges kälter als in Oropesa.

 

 

Auf der Suche nach einem Lokal laufen wir am Strand entlang in nördlicher Richtung. Hier gibt es nichts essbares, selbst im Campingrestaurant werden nur Getränke angeboten. So wird halt im Wohnmobil gekocht, wir haben ja immer was für Notfälle mit dabei. Am Nachmittag lockert die Bewölkung auf und wir nutzen das sonnige Wetter um diesmal in südlicher Richtung am Strand entlang zu laufen.

 

 

Bis zum Campingplatz Els Prats Village, den wir uns ansehen wollen, führt der Weg am Meer entlang. Nach einer kleinen Erfrischung an der Bar geht es wieder an unseren Platz zurück auf die Relaxliegen, bis die Sonne am Horizont verschwindet.

Reisebericht Spanien April 2015 Tag 36

Camping Torre la Sal 2 Oropesa

N 40°07`39.74  O 0°09`32.53

 

Heute am Ostersonntag ist wunderbares Wetter, keine Wolke am Himmel, also optimales Wetter zum Radlfahren um die nähere Umgebung kennen zu lernen. Es ist heute die letzte Möglichkeit die Umgebung von Oropesa mit dem Rad zu erkunden, denn morgen werden wir weiter in Richtung Heimat fahren. Ruta de les Torres nennt sich eine Wander-oder Radtour, die gut ausgeschildert ist und an den historischen Wehrtürmen entlang der Küste führt. Siehe auch das Video auf YouTube. https://youtu.be/BoEuw1z_JEc

Inspiriert zu dieser Tour wurden wir auf unserer Radtour nach Benicassim auf der ehemaligen Bahntrasse am Meer entlang.

Torre Bellver   DSCF0916

Hier haben wir bereits die Torre Colomera und Torre del Rey in Oropesa angesehen. Diesmal starten wir vom Campingplatz in Richtung Norden und überqueren die N 340 und Autobahn AP-7. Dann führt die Nebenstraße durch endlose Orangenfelder. Nach ca. 6 km sehen wir schon in der Ferne die beiden Wehrtürme Torre Carmelet und Torre dÀlbalat.

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Der Weg führt weitert zur Kirche Santa Maria del Castell de Albalat. Von dort aus queren wir wieder die N 340 und radeln entlang des Natuschutzgebietes Prat de Cabanes in Richtung Torreblanca. Die schmale Straße mit den vielen sumpfigen Wasserläufen erinnert uns stark an die Lagune von Venedig. Nach ca.8 km erreichen wir die Playa de Torrenostra und einen Campingplatz den wir uns ansehen. Er entspricht nicht unseren Vorstellungen und ist mit dem Camping Torre la Sal nicht vergleichbar.

Auf der Terrasse des Campingplatzes legen wir eine Pause ein und radeln dann zurück zu den letzten Torres auf der Tour. Nach ca. 8 km sehen wir etwas zurückversetzt von der Straße den Torre Carmen und nach weiteren 3 km den Torre la Sal, der sich in unmittelbarer Nähe vom Campingplatz befindet.

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Insgesamt waren wir 30 km unterwegs, hauptsächlich auf kleinen Nebenstraßen auf denen praktisch keine Autos fuhren. Begegnet sind uns überwiegend Radler, die offensichtlich die gleiche Idee hatten wie wir. Eine empfehlenswerte Tour mit schönen alten Wehrtürmen, alle unbewohnt in landschaftlich schöner Gegend.