Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013

Nachts lässt der Regen nach und am Morgen schaut auch wieder mal die Sonne durch die Wolken. Nach dem Frühstück fahren wir mit den Rädern um die nähere Umgebung zu erkunden. Viele Straßen-Unterführung der Bahnlinie stehen unter Wasser und so können wir nicht an der Strandpromenade entlang radeln. In einem geöffneten Strand Cafe in Malgrat de Mar wird Mittagspause gemacht. Nachmittags erwarten wir auf dem Campingplatz unsere Internet-Freunde Anna und Peter Treitler. www.treitler.tv  die von ihrer Winterreise auf dem Heimweg sind. Am Platz zurück, sind die beiden gerade dabei ihr Wohnmobil zu platzieren. Nach der herzlichen Begrüßung gibt es viel zu erzählen und so setzten wir die interessanten Gespräche nach dem gemeinsamen Essen im Camping-Restaurant am Abend fort. Für morgen ist eine Bahnreise nach Barcelona geplant. Der Wetterbericht sagt auch für den nächsten Tag schönes Wetter voraus. Die Bahnstation befindet sich in 500 mtr. Entfernung vom  Platz.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal 5. Etappe 72 km

Am Morgen verabschieden wir uns von unseren Bekannten Wolfi und Rosi aus dem Allgäu. Sie fahren Richtung Heimat und wir wollen heute nur eine kurze Etappe fahren. Auf dem Parkplatz wo wir übernachtet haben, ist in unmittelbarer Nähe eine Bäckerei und auch die Möglichkeit zu entsorgen. Wir fahren gegen 10.oo Uhr los und sind schon vor 12.00 an unserem heutigen Ziel dem Campingplatz Bon Repos in Santa Susanna angekommen. Die Wetterlage hat sich  durch ein Tiefdruckgebiet zu sehens verschlechtert und so suchen wir uns einen Platz aus, der nicht in der ersten Reihe am Meer, sondern etwas zurückversetzt zum Strand einen besseren Windschutz bietet. Der einsetzende heftige Regen und der Sturm rüttelt permanent am Wohnmobil und lässt einen Aufenthalt im Freien kaum zu. Lesen und Kreuzworträtsel ist für den Nachmittag und Abend angesagt. Fernsehen ist nicht möglich weil der Sturm heftig an der Satschüssel zerrt. Es gibt auf dem Platz Wifi und so können wir wenigstens am Laptop die Email lesen und die weitere Route planen. Plötzlich fliegt mit lautem Krachen eine Dachhaube vom Duschraum durch die Luft und Helmut rennt im Regen nach den weggerissenen Teilen um sie einzusammeln. Mit Klebeband werden die Bruchstücke zusammengeklebt und fix die Öffnung verschlosssen um eine weiteres Eindringen des Regens zu verhindern. Ein Öffnen der Dachlucke ist damit  vorläufig nicht mehr möglich.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013, 4. Etappe 180 km

Am Vormittag verlassen wir den Campingplatz La Falaise in Narbonne Plage. Entsorgen können wir nicht, denn der Platz ist eigentlich geschlossen und nur für Wohnmobile zum Übernachten geöffnet, weil der Stellplatz am Meer momentan nicht zur Verfügung steht. Die Fahrt geht entlang der Küstenstraße bis nach Perpignan und dann über die spanisch-französische Grenze bis Figueres. Unser Ziel ist heute die mittelalterliche kleine Stadt Pals in Katalunien. Wir treffen hier  unsere Bekannten Rosi und Wolfi auf dem Parkplatz unterhalb der Altstadt, wo wir auch übernachten können. Die beiden kommen gerade aus Marokko wo sie überwintert haben und sind auf der Rückreise ins heimatliche Allgäu. Gemeinsam gehen wir in die Altstadt und suchen uns ein nettes Restaurant zum Mittagessen.  Natürlich werden auch Reiseerinnerungen ausgetauscht über die Marokkoreise und wertvolle Tipps für unsere weitere Reise gegeben. Anschließend wird ein interessanter Rundgang durch die mittelalterliche bestens erhaltene und sorgfältige restaurierte Altstadt gemacht.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013, 3. Etappe 446 km

Am Morgen verlassen wir nach einer eiskalten Nacht den Wohnmobilstellplatz in Saint-Pourçain-sur-Sioule. Von der Sonne ist weit und breit nichts zu sehen. Über Vichy fahren wir in Richtung Clermont-Ferrant um auf die Auto-Route A 75 zu kommen. Diese Autobahn, die fast bis ans Mittelmeer führt, ist kostenlos und landschaftlich sehr reizvoll. Allerdings führt die Auto-Route auch über das Französische Zentralmassiv und steigt auch mal über 1100 Höhenmeter an. Da liegt auch noch der Schnee meterhoch. Kurz vor Millau verlassen wir die Autobahn und umfahren die höchste Brücke Europas um die Mautgebühren zu sparen. Dabei fahren wir in den Ort Millau und schauen uns den Stellplatz an, weil wir auf dem Rückweg hier übernachten wollen. Unser heutiges Ziel ist ein Wohnmobilstellplatz in Nabonnne Plage direkt am Meer. Bei unserer Ankunft ist der Platz mit riesigen Qadersteinen gesperrt und wir weichen auf den Campingplatz La Falaise  in Nabonne Plage aus. Kosten 10 Euro, keine Ver-und Entsorgung. Nachdem endlich an Nachmittag die Sonne zum Vorschein kommt, spazieren wir ans Meer und besuchen eines der wenig geöffneten Lokale.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013, 2. Etappe 326 km

In der Nacht hat es wieder mal leicht geschneit. Nach der Entsorgung verlassen wir den Stellplatz in Baume les Dames. Wir haben uns vorgenommen, die Reiseroute nur auf Landstraßen oder Fernstraßen zu befahren und gebührenpflichtige Straßen nicht zu benützen. Es ist schön gemütlich durch die Dörfer zu fahren und den Geruch von frischen Baguett in der Nase zu haben. Das heutige Reiseziel ist der Wohnmobilstellplatz in Saint-Pourçain-sur-Sioule in der Auvergne. Der Platz liegt romantisch am Flußufer neben einem Fußballstadion und die Übernachtung ist kostenlos. Ver-und Entsorgung über einen Automat mit Münzeinwurf. Wir bleiben hier 2 Tage und besichtigen die Stadt und die Sehenswürdigkeiten dick vermummt. Nachts ist es bitterkalt und selbst unsere Treppe ist am Boden so fest angefroren und kann nur mit dem Mauerhammer gelöst werden. Wir sehnen uns nach Sonne und Wärme.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal Start 23. Februar 2013, 1. Etappe 394 km

Am Samstag den 23. Februar 2013 beginnt unsere Fahrt . Wir starten morgens um 9.oo Uhr. Es hat über Nacht wieder 20 cm geschneit, deshalb fahren wir nicht auf der B 308 über das Paradies in Oberstaufen, sondern erst mal in Richtung Kempten und dann auf  der  B 12 bis Weitnau. Die Autobahn ist gut geräumt und gesalzen und so erreichen wir ohne Probleme den Bodensee. In Friedrichshafen müssen wir eine Stopp einlegen , den das Navigationsgerät von Helmut hat bereits in Waltenhofen den Geist  aufgegeben. Er kauft sich im Mediamarkt ein neues TomTom und weiter geht’s. Auch durch den Hochschwarzwald und bis Freiburg sind die Straßen gut geräumt. Unser heutiges Etappen-Ziel ist der Wohnmobilstellplatz in Baume les Dames. Es sind nicht viel Womos auf dem Platz und wir verbringen im warmen Wohnmobil die Nacht.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013

Am nächsten Tag holen wir das Fahrzeug aus der Werkstatt ab und fahren ohne Probleme bis nach Hause. Tagsüber und Nachts schneit es leicht weiter und die Temperaturen bleiben weiterhin im Keller. Wir lassen ständig die Truma Heizung Tag und Nacht laufen damit nichts einfriert und füllen mit der Gießkanne den Wassertank bis zu Hälfte voll. Alles was wir für die Reise brauchen, wie warme Kleidung und Proviant sowie Getränke für die ersten Tage werden täglich eingeladen. Abfahren wollen wir am Samstag den 23. Februar 2013. Begleitet auf unserer Reise werden wir von unseren Freunden Gerlinde und Helmut und ihrem Wohnmobil . Um uns auf der Fahrt auch zu unterhalten, haben wir ein Hand-Funkgerät mit dabei. Unsere zwei E-Bikes werden auf dem Fahrradständer montiert und mit einer Folie dicht verpackt um sie vor Schmutz und Salz zu schützen.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013

Endlich ist es soweit. Wir holen unser Wohnmobil am 18. Februar 2013, Tagestemperatur -15 Grad, wolkenlos, aus dem Winterschlaf von einem trockenen Unterstellplatz bei einem Bauer in unserer Nähe. Alle Batterien wurden vorsorgehalber eine Woche vorher aufgeladen und das Womo startet deshalb sofort.  Es dauert keine Minute und der Motor stirbt ab. Na ja, mal sehen, erst mal die Nummernschilder montiert und dann noch mal gestartet. Der Motor stirbt wieder nach einer Minute ab. Jetzt leuchtet auch die Motormanagement-Leuchte auf. Mein erster Gedanke war, aha der Marder war mal wieder unterwegs. Ich öffne die Motorhaube aber nichts ist zu sehen. Plötzlich fällt mir ein, dass ich den Tank Ende Oktober vergangenen Jahres mit Sommerdiesel aufgefüllt habe, weil der Tank dann nicht rosten soll. Ich öffne nochmal die Motorhaube und lasse die wärmende Februarsonne auf den Motorblock scheinen. Beim fünften Startversuch stirbt der Motor nicht mehr ab, aber die Motorleuchte ist weiterhin an. Ich fahre sofort zur nahegelegenen Fiat Werkstatt und der Meister erkennt sofort den Fehler. „Diesel versulzt im Filter“. Fahrzeug muss über Nacht in die warme Werkstatt, Filter muss ausgebaut und erneuert werden und ein Diesel-Fliesverbesserer wird eingefüllt.

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