Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013, 17. Etappe 33 km

Heute haben wir nur eine kurze Etappe von 33 km vor uns. Wir verlassen den Platz in Luz und fahren über Burgau zum südwestlichsten Punkt des europäischen Festlandes nach Sagres.  Ziel ist der Campingplatz Campus Orbitur Sagres. Wir suchen uns ein schönes Plätzchen am Rand des weitläufigen  Pinienwaldes. Es duftet wunderbar nach Pinien und der frischen Luft des nahen Atlantik. Gleich schwingen wir uns aufs Rad und fahren die 2 km bis zu den Klippen am Meer. Gigantisch ist der Ausblick auf die Klippen und das blaue Meer. Man kann sich gar nicht satt sehen von den vielen neuen Eindrücken. Wir radeln weiter zur Besichtigung des nahe gelegenen Fortaleza de Sagres, einer Festung und ein nationales Denkmal. Durch seine exponierte Lage, war es auch der Ausgangspunkt zahlreicher  Seereisen in die neue Welt. Früher glaubten die Menschen, das hier das Ende der Welt war. Nach der Bezahlung des Eintritts dürfen wir sogar mit dem Radl in das weitläufige Gelände fahren. Anschließend fahren wir in ein Restaurant am Strand und beobachten die ersten Badegäste im Meer.  Natürlich besuchen wir auch den Ort selbst und den Hafen und radeln dann gemütlich wieder auf den Campingplatz zurück.

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Reisen mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013

Am Morgen ist es schönes Wetter, das aber nur bis zum Mittag anhält. Wir fahren deshalb noch mal mit dem Fahrrad nach Luz zum einkaufen. Wir hatten geplant mit den Rädern nach Lagos zu fahren, aber es kamen immer mehr dunkle Wolken über die Berge. So haben wir beschlossen mit dem Taxi nach Lagos zu fahren. An der Rezeption ließen wir uns abholen und sind dann bis zur Stadtmitte gefahren. Gut das wir auch die Regenschirme mit genommen hatten, denn es fing heftigst an zu regnen und wir flüchteten ins nächst gelegene Cafe, um den Regen abzuwarten. Nach einer halben Stunde war alles vorbei und wir setzten unseren Stadtrundgang fort. Da wir keine Fahrräder dabei hatten konnten wir leider nicht die Ponte da Piedade und den Strand Meia Praia besichtigen. Nach dem Abendessen in einen Lokal ließen wir uns wieder auf den Campingplatz zurück fahren.

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Reisen mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013, 16. Etappe 55 km

Am Morgen werden wir von der Sonne geweckt. Herrliches Wetter keine Wolke am Himmel. Nach dem Frühstück bezahlen wir die Stellplatzgebühren und verlassen Albufeira in Richtung Westen nach Portimao. Dabei überqueren wir die neue Brücke über den Fluß Arade. Unser heutiges Ziel ist Luz-Lagos. Gerade noch rechtzeitig kommen wir auf dem Campingplatz Orbitur-Valverde bevor dieser Mittagspause macht. Von der Gruppe Orbitur haben wir ja noch Guthaben.

Wir stellen uns auf einen sonnigen Stellplatz und holen Tisch und Stühle aus dem Mobil. Heute ist Waschtag und wir spannen eine Wäscheleine zwischen die Mobile. Dann werden die Räder eingesetzt und wir radeln die 2 km bis zum schönen Strand von Luz. An der Promenade suchen wir uns ein sonniges Plätzchen an einer Bar und bewundern die Blumenpracht am Strand.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013

Die ganze Nacht hat es durchgeregnet. Als wir am Morgen aus dem Fenster schauen ist es total neblig, Die Sicht beträgt nicht mal 100 mtr. Der ganze Boden auf dem Stellplatz ist aufgeweicht und die Fahrspuren werden zunehmend tiefer. So beschließen wir noch einen Tag länger zu bleiben und verbringen den Tag bis zum Nachmittag  mit Lesen, Fernsehen und Internet. Der Fernsehempfang wird des öfteren unterbrochen, weil es heftigst regnet und dabei ganz dunkel wird. Am Spätnachmittag wird es zusehend heller und wir nehmen die Regenschirme mit und laufen in den sehenswerten Ort mit seinen Gässchen, den vielen Läden, Boutiques, Cafés, sowie die Strände Praia do Penedo und Praia dos Pescadores westlich davon. Wir suchen uns ein Lokal mit Meeresblick und bestellen uns ein typisches Fischgericht. Dazu gibt es Vino verde den landestypischen Wein. Anschließende schlendern wir durch die Gassen von Albufeira und nehmen noch einen Drink in einem Pub, bevor wir dann auf den Stellplatz zurück laufen. Nachts wird es wieder sternenklar, ein gutes  Zeichen für den nächsten Tag.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013, 15. Etappe 22 km

Heute haben wir nur eine kurze Etappe von 22 km vor uns, deshalb starten wir vom Campingplatz erst am späten Vormittag und füllen unsere Vorräte beim naheliegenden Lidl wieder auf. Unser Ziel ist Albufeira. Hier wollen wir auf den Wohnmobilstellplatz Parque de Palmeira fahren. http://www.parquedapalmeira.com/welcome.de.htm Der Stellplatz ist ein ehemaliges Fußballfeld, das in unmittelbarer Nähe der Sportanlagen im Norden von Albufeira liegt. Der Strand und die Altstadt sind fußläufig nach 2 km zu erreichbar. Wir holen aber die Fahrräder von Fahrradständer und erkunden erst mal den Strand und die  Altstadt von Albufeira. Auffallend sind die vielen englischen Kneipen und Pubs. Hier ist echt was los. Jede Menge englische Touristen. Nach einem Drink in einem Pub fahren wir westlich ca. 4 km zu den bekannten Felsformationen der Algarve und müssen dabei einige Höhenmeter überwinden. Es ist beeindruckend wenn man die tollen Felsen im Meer aus nächster Nähe betrachten kann. So haben wir uns die Algarve vorgestellt. Auf dem Rückweg besorgen wir für unseren Enkel ein Trikot der portugiesischen Fußball-Nationalmannschaft. Den Abend verbringen wir im Wohnmobil. Es fängt zu regnen an und regnet die ganze Nacht durch.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013, 14. Etappe 65 km

Wir verlassen den Campingplatz am Vormittag und haben heute nur eine kurze Etappe von 65 km vor uns. Dabei kommen unfreiwillig auf die kostenpflichtige Autobahn. Wir haben kein Ticket gebucht und so verlassen wir mit schlechtem Gewissen bei der nächsten Ausfahrt die gebührenpflichtige Autobahn. Wir hoffen natürlich, dass wir nicht geblitzt oder fotografiert worden sind und eine Strafe im Briefkasten vorfinden, wenn wir wieder zu Hause sind. Also runter von der Autobahn und auf die Landstraße. Die Landstraßen in Portugal sind zum Teil in einem erbärmlichen Zustand und beim Fahren kommen wir schon mal auf die Gegenfahrbahn, um nicht in tiefen Schlaglöchern unsere Fahrzeuge zu beschädigen. Die Route geht über Tavira und Faro und endet in Quarteira. Der Campingplatz in Quarteira “ Parque Campismo Orbitur-Quarteira “ liegt etwas ausserhalb des Zentrums und ist gut besucht.  An der Rezeption  macht uns die freundliche Dame ein interessantes Angebot. 10 Übernachtungen  in der Orbitur Camping-Gruppe kosten 90 Euro und können auch auf 2 Fahrzeuge aufgeteilt werden. Das nehmen wir gerne an und suchen uns ein sonniges Plätzchen mit Sat-Empfang. Je weiter wir auf unserer Tour in westlicher Richtung fahren, um so stärker müssen wir den LNB verstellen. Das ist bei meiner manuellen Kathrein BAS 60 Sat-Anlage etwas kompliziert, den ich muss jedes Mal mit der Leiter auf das Dach, 3 Schrauben lösen und die Schüssel verdrehen. Mit dem Rädern erkunden wir anschließend den Ort, die Umgebung und den großen Yachthafen und fahren am späten Nachmittag wieder auf den Platz zurück, da ein unangenehmer kalter Wind aufkommt. Der Wetterbericht hat für Morgen Regen angesagt.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013, 13. Etappe 290 km

Nachts war es wieder sehr kalt mit Temperaturen um den Gefrierpunkt und wir verlassen den Campingplatz frühzeitig, denn die heutige Etappe ist knappe 300 km und wir wollen um die Mittagszeit am Ziel sein. Die Route führt an dem Stausee Zahara vorbei, weiter in Richtung Utrera in Richtung Sevilla.  Da wir von einer Höhe von über 700 Meter kommen und in Sevilla fast in Meereshöhe sind, steigen auch die Temperaturen merklich an, als wir über  die Puente del Centenario fahren. In Sevilla geht es weiter zur E 1, die bis zum Grenzübergang nach Portugal führt. Dort geht es über den Grenzfluss Rio Guariana und gleich danach links ab in Richtung Santo Antonio. Gleich anschließend kommt dann der Parque de Campismo Municipal de Monte Gordo. Wir suchen uns ein nettes Plätzchen auf diesem großen Platz und können das erste Mal auf einer grünen Wiese die Wohnmobile abstellen. Mit den Rädern geht es an den Strand und wir suchen uns an dem Strand ein Lokal, wo es frischen Fisch zu Essen gibt. Es ist wunderbar warm und wir werden geblendet von dem schönen weißen Sandstrand. Als wir zurückfahren auf den Platz, werden wir von einem Camper darauf aufmerksam gemacht, das die Stromzufuhr nicht am Boden verlegt werden darf. Also auf die Leiter und die Kabel an den Bäumen befestigen. Das haben wir auch noch nicht erlebt.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013

Die Nacht auf dem Campingplatz war sehr kalt. Ronda liegt auch 723 mtr. hoch.  Am Morgen waren die Scheinwerferscheiben vom Womo vereist. 2 Grad minus, leicht bewölkt. Heute wollen wir eine Stadtbesichtigung von Ronda machen. Ronda eine Kleinstadt, zählt zu den weißen Dörfern Andalusiens. Ursprünglich wollten wir mit dem Fahrrad  Ronda besichtigen. Aber wegen der Kälte haben wir uns ein Taxi auf den Platz kommen lassen und diese Entscheidung war auch richtig. Mit den Rädern hätten wir gar nicht alles ansehen können und die vielen Treppen steigen können. Wir fuhren bis zur Neuen Brücke in Ronda. „Puente Nuevo“. Von der Brücke hat man ein Blick auf den Fluss, der sich 100 mtr. tief in die Schlucht gefressen hat. Tausende Tagestouristen kommen nach Ronda, um die maurisch geprägte Altstadt mit vielen interessanten Gebäuden und der Arena zu besichtigen. Ronda ist auch die Geburtsstätte des modernen Stierkampfes. Erschöpft von den vielen Treppenstufen,  die wir heute gelaufen sind, suchen wir uns in der Neustadt ein nettes Cafe und genießen die wärmende Sonnenstrahlen. Morgen geht’s weiter und wir werden erstmals die portugiesische Grenze überfahren.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013, 12. Etappe 180 km

Nach 2 Tagen Aufenthalt  auf den Campingplatz “Al Pino”  in Torrox fahren wir zunächst bis Torre de Mar an der Küstenstraße entlang. Weiter auf der A 7 bis Malaga und Torremolinos. Zwischendurch schickt uns das Navi auf gebührenpflichtige Autobahnen Richtung Marbella. 15 km  nach Marbella führt dann die Route auf der A 397 in die Berge. Leider wird das Wetter immer schlechter je höher die Straße in die Berge führt. Hier ist jedoch alles wunderbar grün und es blühen am Straßenrand die ersten Frühlingsblumen. Eine kurvenreiche Strecke ist die Carretera de Ronda aber landschaftlich sehr abwechslungsreich . Am Nachmittag erreichen wir Ronda und  fahren auf den Campingplatz El Sur. http://www.campingelsur.com/ Der Platz befindet sich ca, 2 1/2 km von der Stadt entfernt. Vom Campingplatz aus wollen wir morgen die Stadt besichtigen und beschließen  den Tag mit einem spanischen Essen im Restaurant des Campingplatzes.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013, 11. Etappe 110 km

Nach einer stürmischen Nacht verlassen wir am Morgen bei leicht bewölktem Himmel den Stellplatz im Hafen von Almerimar. Bei der Auffahrt auf die AL 9006 entdecken wir noch einen Parkplatz auf dem viele Freisteher-Wohnmobile stehen. In Richtung Adra fahren wir wieder durch endlose Gewächshäuser. Hier werden im Winter die Gurken, Tomaten und Paprika von Aldi-Lidl angebaut und in ganz Europa vermarktet. Nach Adra führt die Küstenstraße an den Ausläufern der Sierra Nevada entlang. In der Ferne sind die mit Schnee bedeckten Berge der höchsten Erhebungen zu sehen. Die Route führt über Motril-Nerja nach Torrox. Hier ist auf der Route seit diesem Jahr jegliches Freistehen mit dem Wohnmobil verboten. Wir wollen heute auf den Campingplatz „Al Pino“  in Torrox. http://www.campingelpino.com/index.php Wir finden ein nettes Plätzchen im oberen Bereich unter Avocado-Bäumen. Sie sind reif und schmecken köstlich mit Garnelen. Hier wollen wir 2 Tage bleiben, denn das Wetter ist erstmals richtig warm und morgen ist Markt . Am späten Nachmittag radeln wir vom Campingplatz  3 km bergab in den Ort und wollen mit den Rädern die Promenade entlang fahren. Aber eindeutige Verkehrszeichen erlauben dies nicht. Also ist schieben angesagt. Der Ort ist gut besucht und alle Cafe´s und Restaurants sind geöffnet. An einem sonnigen Plätzchen gönnen wir uns ein Gläschen spanischen Wein und eine Auswahl an köstlichen Tapas.

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