Herbstreise September 2014 an die Mosel Tag 21

Am Morgen nach dem Frühstück verabschieden wir uns von unseren Freunden Fritz und Gudrun und bedanken uns bei den Beiden für die interessante Reiseführung an die Mosel und die netten Tage die wir zusammen verbracht haben. Fritz und Gudrun fahren in Richtung Norden und wir verlassen den Stellplatz in Mehring auf der Autobahn A 1 in Richtung Kaiserslauten. Von dort aus geht es durch den Pfälzerwald bis nach Neustadt an der Weinstraße. Unser Ziel sollte heute St. Martin sein, doch beide Wohnmobilstellplätze sind komplett belegt. Wenige Kilometer weiter in Rhodt unter Rietburg finden wir am Ortsrand noch freie Stellplätze.

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Zu Fuß sind es vom Stellplatz ca. 300 Meter bis ins Zentrum des wunderschönen Weinortes. 80 Prozent der Häuser in Rhodt stehen unter Denkmalschutz. Ein Anziehungspunkt für Touristen ist die gepflasterte Theresienstraße, in der zahlreiche alte Häuser stehen. Typisch für die Höfe der Vorderpfalz sind die alten Torbögen und die sogenannte „Haus-Hof-Bauweise“. Der obere Teil der Straße ist als Allee mit Kastanienbäumen angelegt.

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Im Gasthof „Alter Kastanienhof“ in Rhodt finden wir im Freien noch einen nettes Plätzchen zum Speisen und probieren den guten Pfälzer Wein. Den letzten Tag unserer Reise lassen wir am Stellplatz ausklingen und genießen die noch warmen Sonnenstrahlen am Abend gemütlich in den Relaxliegen.

Herbstreise September 2014 an die Mosel Tag 20

Jeden Morgen haben wir zum Teil dichten Nebel über der Mosel, der sich aber im Lauf des Vormittags auflöst und dann haben wir das beste sonnige Wetter, das ideal für eine Radltour ist. So auch heute, wo uns Fritz bis nach Trier führen will. Vom Stellplatz in Mehring fahren wir auf dem Radweg immer am Moselufer entlang  und kommen gegen Mittag direkt an der Porto Nigra in der Innenstadt von Trier an. Hier stellen wir die Räder ab und erkunden zu Fuß die alte Stadt. Die Stadt Trier wurde vor mehr als 2000 Jahren unter dem Namen Augusta Treverorum (ab der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts Treveris) gegründet und beansprucht den Titel der ältesten Stadt Deutschlands für sich.

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Staunend stehen wir vor dem dunklem Gemäuer der Porta Nigra und betrachten diese unglaubliche Leistung der alten Römer vor über 2000 Jahren. Gemütlich schlendern wir dann über die prächtige Hauptsstraße  mit den wunderbaren Fassaden entlang, bis zum Hauptmarkt. Für unsere Damen leider etwas enttäuschend, denn heute am 3. Oktober sind sämtliche Modegeschäfte geschlossen.

 

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Am Kornmarkt finden wir ein nettes Lokal um etwas verspätet das Mittagessen einzunehmen. Anschließend laufen wir über die Fußgängerzone zurück zu unseren abgestellten Rädern und fahren über die Kaiser-Wilhelmbrücke wieder in Richtung Mehring. Auf der Heimfahrt entdecken wir in Longuich noch eine Straußwirtschaft vom Weingut Zentius und genießen in der Sonne guten Moselwein und Zwiebelkuchen. Heute sind wir mehr als 50 km geradelt und sind froh wieder auf dem Stellplatz zu sein, um die Sonnenstrahlen im Liegestuhl zu genießen. Heute haben wir auch noch eine lustige Weinprobe im Weingut Römerkopf http://www.zumroemerkopf.de/ Frau Heimfarth ist so freundlich und fährt uns die ausgesuchten Weine auch gleich auf den Stellplatz.

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Herbstreise September 2014 an die Mosel Tag 19

Heute geht es wieder ein Stück weiter. Gegen 10.00 vormittags fahren wir vom Stellplatz Neumagen-Dhron die restlichen 20 km unserer Moselfahrt bis Mehring. Der Stellplatz am Weingut Zellerhof ist restlos besetzt und wir fahren gleich neben an, auf den Stellplatz hinter der Tankstelle an der Moselweinstr. http://www.wohnmobilstellplatz-del-mosel.de/wohnmobil-stellplatz-mehring.

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Zu Fuß erkunden wir nach dem Einchecken den kleinen Weinort Mehring und landen in der Altstadt in einem gemütlichen Cafe. Viele alte Dörfer an der Mosel sind römischen Ursprungs.  Zeugnisse dieser Wurzeln sind mannigfache Grabungsfunden aus dieser Zeit. Zum Abendessen haben wir uns im Weingut Zellerhof verabredet und verbringen dort einen weinseligen Abend.

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Für den morgigen Tag hat Fritz eine Radeltour nach Trier vorgeschlagen, als Höhepunkt und Endpunkt unserer Moselreise.

Herbstreise September 2014 an die Mosel Tag 18

Auch am Morgen liegt dichter Nebel über der Mosel, der Wetterbericht verspricht jedoch schönes Wetter. Für heute hat Fritz eine Fahrradtour nach Bernkastel-Kues vorgesehen. Flott legen wir nach dem Frühstück die Strecke zurück, denn wir wollen rechtzeitig gegen Mittag in Bernkastel sein. Über Piesport führt der Radweg moselabwärts an endlosen Waalnussalleen  vorbei und langsam lässt sich auch die Sonne sehen. Wenige Kilometer von Bernkastel, in Andel, fahren wir an einer Flugschule vorbei und bewundern den Leuchtturm in einem Garten.

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In Bernkastel stellen wir die Räder gesichert am großen Parkplatz ab und laufen die wenigen Meter ins Zentrum. Schöne Fachwerkhäuser mit großartigen Fassaden ziehen unsere Blicke magisch an. Bernkastel ist ein typischer Fremdenverkehrsort mit internationalem Publikum. Durch das dichte Menschengewirr hindurch suchen wir uns ein nettes Lokal zum Mittagessen.

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Nach dem üppigem Mittagessen ist noch ein Verdauungsspaziergang durch die romantischen Gassen angesagt und wir treffen dann auch zufällig eine Bekannte aus unserer Stadt. Am Nachmittag fahren wir wieder auf der gegenüberliegenden Seite der Mosel zurück und haben heute knapp 5o Kilometer mit Rad zurück gelegt.

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Herbstreise September 2014 an die Mosel Tag 17

Am Vormittag verlassen wir den Stellplatz in Pünderich und fahren 58 km auf der Landstraße an der Mosel entlang bis nach Neumagen-Dhron. Hier gibt es einen Stellplatz direkt an der Mosel. Wir können wieder die Fahrzeuge zusammen stellen und werden den Tag im Ort verbringen. Nachdem das Wetter nicht zum Radeln einlädt, erkunden wir den Ort zu Fuß. Hier haben die Römer deutliche Spuren hinterlassen.

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Neumagen-Dhron beansprucht den Titel Ältester Weinort Deutschlands für sich. Es ist der Fundort des Neumagener Weinschiffs, eines in Stein gehauenen Schiffs; es befindet sich heute im Rheinischen Landesmuseum Trier. Eine Kopie des Weinschiffs ist in der Ortsmitte zu besichtigen. Im kleinen Hafen liegt auch ein hölzener Nachbau dieses Weinschiffes.

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Leider hat die kleinste Weinstube im ältesten Weinort Deutschlands geschlossen. Im Dorf-Cafe Hermes in der Römerstraße finden wir auf der Speisekarte landestypische Angebote und lassen es uns auf der Terrasse schmecken. Zwischendurch lässt sich auch die Sonne sehen und so können wir gemütlich am Wohnmobilstellplatz zusammen sitzen.

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Herbstreise September 2014 an die Mosel Tag 16

Der Wohnmobilstellplatz in Pünderich liegt an der Bahnstrecke der sogenannten Kanonenbahn. Die unendlich langen Güterzüge die Nachts fahren, verursachen natürlich Lärm, bevor sie im Prinzenkopftunnel verschwinden. Das ist etwas störend, wenn man nachts nicht schlafen kann. Aber nach einem ausgiebigem Frühstück ist alles vergessen und Fritz hat für heute wieder eine tolle Route ausgesucht.

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35 Kilometer will er heute mit uns radeln, diesmal wieder moselaufwärts. Über Burg und Enkirch bis Traben-Trarbach. Hier wollen wir das berühmte Buddha-Museum in Trarbach besuchen. http://www.buddha-museum.de/.  Doch leider haben wir uns den Ruhetag des Museums ausgesucht und so stehen wir vor verschlossenen Türen. So fahren wir durch das schöne Tor, über die Brücke nach Traben, um am Hafen einen kleinen Imbiß einzunehmen.

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Die Rückfahrt nehmen wir auf der gegenüberliegenden Seite der Mosel, über Kövenig nach Reil. In Reil biegen wir  nach der Moselbrücke links ab auf die Kaiserstraße und danach auf die Bergstraße. 180 Höhenmeter sind zu überwinden, und wir kommen richtig zum Schwitzen trotz Elektrounterstützung. Auf der Bergkuppe eröffnet sich ein wunderbarer Blick auf die Mosel.

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Immer höher zieht sich der Weg durch den Wald in Richtung Marienburg bis zum Aussichtsturm auf dem Prinzenkopf hoch über der Mosel. Viele Treppen sind nun zu besteigen und oben haben wir dann einen tollen Rundblick über 2 Moselschleifen. Durch die schmalen Weinbergwege ist anschließend eine Schussfahrt bis zur Moselfähre nach Pünderich angesagt.

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Den gemütlichen Abend verbringen wir in der Strausswirtschaft von Alfred Dahm in Pünderich. http://www.alfred-dahm.de

 

 

 

Herbstreise September 2014 an die Mosel Tag 15

Wir verlassen am Vormittag den Campingplatz in Ediger-Eller und fahren moselaufwärts bis Pünderich. Es sind nur 22 Kilometer an der Mosel entlang bis wir auf dem Wohnmobilstellplatz in Pünderich ankommen. Der Platz liegt am Ortsrand unter Obst- und Waalnussbäumen. Stromversorgung und Ver-und Entsorgung sind vorhanden. Diesmal können wir nebeneinander die Wohnmobile stellen und so gemütlich am Abend zusammen sitzen. Die Fahrräder werden aus der Garage geholt und unser Reiseführer Fritz möchte heute mit uns nach Zell radeln. Schon auf der Hinfahrt haben wird am Ortseingang von Zell, die „Zellers schwarze Katz“ gesehen.

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Bis Zell sind es nur 8 km zu radeln. Der Radweg führt an vielen Waalnussbäumen entlang und wir sammeln auch ein paar von diesen wunderbaren Nüssen. Gegen Mittag kommen wir in Zell an und speisen gepflegt in einem Restaurant in der Fußgängerzone.

 

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Für die Rückfahrt wechseln wir auf das gegenüberliegende Ufer und radeln durch endlose Weinfelder. Die Weinlese hat bereits begonnen und an den Reben hängen wunderbare rote und weiße Weintrauben für einen guten 2014 Jahrgangswein.

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Ankommen gegenüber Pünderich benützen wir die Fähre um an das andere Ufer zum Stellplatz zu kommen.

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Herbstreise September 2014 an die Mosel Tag 14

Heute hat Fritz eine 45 Kilometer Radltour moselabwärts ausgewählt. Vom Campingplatz in Ediger-Eller fahren wir nach dem Frühstück auf dem gut ausgebautem  Radweg zunächst über Nehren, Senhals, Poltersdorf bis zur Fähre Beilstein. Beilstein, das auf der gegenüberliegenden Moselseite liegt, verbindet die beiden Ufer mit der Fähre.  Wir bleiben jedoch auf der linken Seite und radeln weiter bis zu unserem heutigen Ziel dem schönen Städtchen Cochem.

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Schon von weitem ist die Reichsburg von Cochem zu sehen, die 100 mtr. über der Mosel steht. Wir stellen unsere Fahrräder am Ortseingang ab und begeben uns zu den Menschenmassen, die durch diesen historischen Ort laufen.

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Nach dem Rundgang durch den Ort fahren über die Moselbrücke und suchen uns ein Restaurant zum Mittagessen, da in den meisten Restaurants im Hauptort kein Platz für 6 Personen zu finden ist. Hier haben wir auch einen schönen Blick über die Mosel auf Cochem.

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Die Rückfahrt nehmen wir dann moselaufwärts bis Beilstein. Hier wollen wir eine Kaffeepause machen und den Ort ansehen.

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Wieder gestärkt radeln wir weiter bis zur Moselbrücke in Senheim und überqueren die Mosel um wieder zu unserem Ausgangspunkt in Ediger-Eller zu kommen. Ein schöner Tag geht zu Ende und wir verbringen den Abend in einer Straussenwirtschaft im Ort.

Herbstreise September 2014 an die Mosel Tag 13

Am Morgen fahren wir gemeinsam mit unseren Freunden Gudrun und Fritz vom Campingplatz in Altenahr in Richtung Süden, vorbei am Nürburg-Ring bis zum Campingplatz in Ediger-Eller an der Mosel. Es sind nur ca. 80 km und so sind wir schon bald an der Mosel und werden an der Einfahrt zum Campingplatz von weiteren Camperfreunden  aus Immenstadt begrüßt. Gerlinde und Helmut sind schon seit gestern auf dem Platz und werden die nächsten Tage zusammen mit uns verbringen.

http://www.ediger-eller.de/cms-urlaub-freizeit/unterkunft/camping/campingplatz.html

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Leider können wir die drei Womo´s nicht zusammen stellen, denn der Campingplatz ist rappelvoll. Nach der Anmeldung besprechen wir gemeinsam den heutigen Tag und die geplante 22 km Radltour die sich Fritz ausgedacht hat. Von Ediger-Eller geht es heute moselaufwärts auf schönen gepflegten Radlwegen immer am Fluß entlang. Den ersten Halt machen wir dann in Bremm und schauen uns den Wohnmobilstellplatz Bremm an. Er wird vom Weingut Oster-Franzen in der Calmontstr. 96 betrieben. http://www.oster-franzen.de/index.php?id=Stellplatz . Der sehr gepflegte Stellplatz ist komplett belegt. Wir fahren weiter über St. Aldegund und weiter bis Alf. Hier legen wir im Panorama-Cafe Moselgarten eine Mittags- und Kaffeepause ein.

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Auf der Rückfahrt am Nachmittag bleiben wir staunend an den steilen Weinbergen, dem Calmont, stehen, die mit bis zu 70 % Hangneigung zu den steilsten Weinbergen in Europa gehören. Unvorstellbar wie hier die Weinlese abläuft. Da wird es mir schon vom hochschauen schwindlig.

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Angekommen wieder in Ediger-Eller probieren wir in weinseliger Runde die Weine vom Calmont und verbringen den Abend in einem Weinlokal im Ort.

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