Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013

Heute morgen ist wieder schönes Wetter und wir wollen mit dem Fahrrad in die historische Altstadt auf dem Felsen, mit der imposanten Burganlage, radeln. Wir fahren zunächst an der Strandpromenade entlang und biegen dann in die Altstadt ab. Es wäre besser gewesen, ohne Fahrräder die Stadt zu erkunden, denn die engen Gassen sind oftmals nur über Treppen erreichbar und so müssen wir halt die Räder über viele Stufen tragen. Wunderbare Fotomotive gibt es immer wieder und wir können uns von den Eindrücken nicht satt sehen. Ganz oben angekommen ist auch die Kirche mit der Bronze-Statue des ehemaligen Papstes Benedikt XIII, auch Papa Luna genannt, einer  der Gegenpäpste im Jahr 1411. Nach der Rückkehr von der Stadtbesichtigung beschließen wir, nochmals am Abend in die Altstadt zu Fuß zu gehen, die in der Nacht durch die vielen Lichter noch imposanter als am Tag erscheint.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013, 25. Etappe 52 km

Auf dem Campingplatz Didota hat es uns sehr gut gefallen, ein  gepflegter Platz mit gutem Restaurant. Wir verlassen diesen CP am Vormittag und fahren weiter Richtung  Norden nach Peniscola. Es sind nur 52 km bis zum Camping  Eden in Peniscola. Hier wollen wir auch ein paar Tage bleiben und die Gegend erkunden. Zufällig lernen wir hier ein Ehepaar aus unserer Nachbarschaft kennen, die schon seit September auf dem Platz überwintern. Peniscola hat eine einzigartige historische Altstadt auf einem Felsen und einen fünf Kilometer langen Strand. Peniscola ist einer der wichtigsten Urlaubsorte Spaniens. Die Altstadt liegt auf einem imposanten Felsen, der 64 m über dem Meer emporragt und mit dem Festland durch einen Sandstreifen verbunden ist.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013

Heute wollen wir eine Radltour nach Benicasim machen, denn das Wetter ist ideal zum Radfahren. Vom Campingplatz Didota geht es entlang der Hauptstraße in den Ort Oropesa. Auffallend sind die schönen Mosaiken auf Ruhebänken und monumentalen Stelen entlang der Straße. Im Ort biegen wir auf die Promenade ab und schieben die Räder entlang der vielen geöffneten Restaurants und Cafe´s.  Auf einem steilen Klippenweg kommen wir zum Torre del Ray einem alten Castell und fahren weiter zur Playa de la Concha. Hier beginnt am Hafen der tolle Radweg auf der ehemaligen Bahnlinie und führt uns durch etliche Tunnels immer am Meer entlang nach Benicasim.  Hier suchen wir uns ein nettes Restaurant am breiten Sandstrand. Während des Essens kommt kalter Wind und dunkle Wolken auf und die schützenden transparenten Zeltplanen werden um das Restaurant aufgerollt. Auf dem Rückweg füllen wir unsere Vorräte im Mercadona auf, der sich ganz in der Nähe des Campingplatz befindet.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013, 24. Etappe 125 km

Ostern ist vorbei mit Temperaturen bis 26 Grad im Schatten . Man merkt dass  auch in Spanien das T-Shirt-Wetter allmählich anfängt. Am 1.4.2013 beginnen wir mit der Rückreise in die Heimat. Vom Campingplatz Cool Vert aus fahren wir in nördlicher Richtung auf die Umfahrung Valencias und biegen bei Los Monasterios auf die N 340. Die heute Route ist ca. 125 km lang und endet in Oropesa auf dem Campingplatz Didota. Hier wollen wir 2 Tage verbringen und die Gegend mit dem Rad erkunden. Der Platz liegt etwas ausserhalb des Zentrums,  ist aber mit dem Rad in kurzer Zeit erreichbar. Oropesa ist ein typischer Touristenort und die schönen Sandstrände sind auch jetzt schon gut besucht. Der Campingplatz Didota hat ein empfehlenswertes Restaurant, das wir gleich nach unserer Erkundungstour aufsuchen. Den Abend lassen wir bei milden Temperaturen vor dem Wohnmobil ausklingen.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013

Das Wetter hat sich über Nacht gebessert, am Morgen scheint die Sonne. Deshalb werden wir nochmal nach Valencia in die Stadtmitte radeln und den Tag dort verbringen. Wir folgen dem Radweg erst mal am Strand entlang und stellen fest, dass auch viele Spanier heute mit dem Rad unterwegs sind. Wir fahren bis zu den wunderbaren modernen Bauten des Ciudad und entdecken dabei immer wieder neue Gebäude die wir gestern nicht gesehen haben.  Der Radweg führt weiter durch  das ehemalige Flußbett des Turia, das man praktisch als die grüne Lunge von Valencia bezeichnen kann. Parks, Sport- und Freizeitanlagen ziehen  sich  fast bis zum Stadtzentrum hin. Wir folgen den Wegweisern für Radler und landen mitten in Valencia am Bahnhof und der Arena. Die Innenstadt von Valencia ist wunderschön saniert und glänzt mit ihren tollen historischen  Bauten im Zuckerbäckerstil. In der Nähe des Bahnhofs finden wir auch ein nettes Straßenlokal mit einem deutsch sprechenden Kellner und bestellen uns hier was typisch valencianisches zum Essen. Auf der Rückfahrt bewundern wir die riesigen Gummibäume in der Stadt und machen nochmal Halt am größten Aquarium Europas, dem Ozeanografic  im Ciudad de las Antes y las Ciencias.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013

Der Campingplatz Cool Vert  ist in der Zwischenzeit fast voll belegt. Italienische Familien aus der näheren Umgebung kommen über Ostern in ihrem Wohnmobilen angereist oder belegen ihre Dauerplätze mit  Wohnwägen. Auf dem Platz ist ein großes Grillhaus und da wird gegrillt was die Kohlen und Gas hergeben. Von den Einheimischen werden wir darauf aufmerksam gemacht dass es einen Radweg ins Zentrum von Valencia gibt. Den probieren wir doch gleich aus und machen uns auf den Weg dorthin. Wir sind überrascht wie einfach das zu finden ist, denn die Fahrrad- Route ins Zentrum ist wunderbar beschildert. Wir fahren erst mal  die 7 km bis zu den monumentalen Postmoderen Bauten des „Ciudad de las Antes y las Ciencias“.  Dunkle Wolken ziehen auf mit heftigen Windböen und deshalb radeln wir vorsichtshalber auf den Platz zurück, um nicht nass zu werden.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013

Heute morgen ist schönes Wetter und deshalb erkunden wir schon am Vormittag die Umgebung mit den Rädern. Von Campingplatz Cool Vert starten wir entlang am Strand in südlicher Richtung. Durch die Dünen führen zu Teil wunderbare Radwege auf hölzernen Bohlen. Das nähere Gebiet bis zum Lago de Saler ist Naturschutzgebiet mit unterschiedlichster Flora. Erst ab dem Binnensee Albufera führt der Radweg entlang der CV 500. Unser heutiges Radlerziel ist Perelló.  Hier wird erst einmal Pause gemacht bevor wir uns wieder auf den Rückweg mit heftigem Gegenwind machen. Insgesamt sind wir heute 35 km geradelt und machen es uns danach auf dem Campingplatz gemütlich.DSCF0824 (Kopie) DSCF0825 IMG_2653 IMG_2694

Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013, 23. Etappe 280 km

Es hat die ganze Nacht geregnet. Die Wolken hängen tief in den Bergen als wir am Vormittag Uclés verlassen. Wir fahren auf der A 3 ca. 200 km in Richtung Valencia. Der Regen hört erst auf, als wir auf der Höhe des riesigen Stausee Emalse de Contreras sind. Im Weinanbaugebiet von Requena verlassen wir die A 3 und biegen auf die V 810 ab, um in einer Kelterei in Calderon Wein  zu kaufen. Die Besitzer zeigen uns das stattlich Anwesen mit eigener Kapelle. Von Calderon sind es noch 80 km bis Valencia. Je näher wir uns der Stadt nähern,  um so mehr verschwinden die Wolken und es wird endlich wieder richtig warm. Zuerst steuern wir den Stellplatz in El Saler an,  finden aber keinen Platz der unseren Wünschen entspricht und fahren 1 km weiter auf den Campingplatz Coll Vert.  Auf diesem Platz möchten wir über Ostern bleiben. Noch am späten Nachmittag radeln wir am Strand entlang bis zum Naturpark Albufera.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013, 22. Etappe 410 km

Gegen 9.00 Uhr verlassen wir den Parkplatz und bezahlen das Parkticket an der Kasse der Einfahrt. 18.00 Euro wollen die beiden Kassierer als Parkgebühr für die eine Nacht. Wir sind schon etwas empört und äußern uns lautstark gegen die unverschämten Gebühren.   Nicht  mal entsorgen ist auf den Platz möglich. Die Fahrt geht auf der A 5 in Richtung Madrid. 340 km sind es bis zu unserem ersten Halt. 20 Kilometer entfernt von Madrid liegt ein kleiner  Ort Mejorada del  Campo. Dort schuftet vom Morgengrauen bis zum Sonnenuntergang Justo Gallego Martinez auf seiner göttlichen Baustelle. Seit fast einem halben Jahrhundert jeden Tag, außer Sonntag. Zunächst wurde der ehemalige Zisterziensermönch belächelt, doch mittlerweile wissen die 22.000 Bewohner des Ortes sein Werk zu schätzen, ist Mejorada del Campo dadurch doch zu einer Wallfahrtsstätte geworden. Unglaublich was dieser 89 jähriger Mönch Don Justo seit 1961 alles alleine gebaut hat. Fertig wird er jedoch nie mit seinem Lebenswerk. Nach einer Besichtigung der Kathedrale und einem Foto von Don Justo verlassen wir  nach einer kleinen Spende die Kathedrale und fahren wieder mal bei heftigen Regen, die restlichen 70 km auf der  A 3 bis Uclés, unserem heutigen Übernachtungsplatz.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013, 21. Etappe 260 km

Am Abend beschließen wir gemeinsam unsere geplante Route durch Portugal, die ursprünglich in den Norden von Portugal und dann nach Galicien und Asturien in Nordspanien führen solle, zu ändern.  Lt. Wetterbericht ist mit anhaltendem schlechtem Wetter,  verursacht  durch ein großes Tiefdruckgebiet, zu entfliehen und quer durch Spanien an die Costa Blanca auszuweichen. Die ersten Ausläufer des Tiefs treffen schon am frühen Morgen auf Lissabon und wir verlassen den Campingplatz an Vormittag in Richtung Osten, zuerst wieder über die große Brücke des Tejo und dann in Richtung Elvas an der portugisischen/spanischen Grenze. Als Ziel des heutigen Tages haben wir uns die Stadt Merida ausgesucht um die römischen Ausgrabungen zu besichtigen. Der anhaltende Regen verfolgt uns bis zur Stadt Elvas und wir bestaunen vom Auto aus die Aqueducto da Amoreira. Gleich nach der Grenze geht es dann auf die mautfreie A5 in Richtung Merida. Hier haben wir uns einen bewachten Parkplatz,  der auch für Wohnmobile geeignet ist, ausgesucht, weil er sich in Nähe der Stadtmitte befindet. Mit Regenschirm bewaffnet erkunden wir die vielen alten römischen Bauwerke in der Stadt und suchen Zuflucht vor dem Regen in einer spanischen Gaststätte am Marktplatz. Bei  leckeren Tapas und spanischen Bier ist der Regen leichter zu ertragen.

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