Reisebericht Spanien April 2015 Tag 39

Wohnmobilstellplatz Sant Feliu de Guixols/Spanien – Wohnmobilstellplatz La Couvertoirade/Frankreich 305 km

Da wir heute eine längere Etappe vor uns haben, verlassen wir schon um 1/2 9 Uhr morgens den Stellplatz in Sant Feliu de Guixols.  Wir fahren zunächst in Richtung Gerona und dann zum Grenzübergang La Jonguera auf Landstraßen. Kurz nach Le Perthus werden wir von der Polizei von den PKW´s getrennt. PKW fahren links und wir dürfen auf der Hauptstaße weiterfahren, aber nicht lange und wir stehen im Stau mit vielen anderen Wohnmobilen. Ein Fahrzeug der Straßenwacht versperrt die Weiterfahrt und erklärt uns auf französisch, dass es erst in einer Stunde weitergeht. In der steilen Felswand neben der Straße sehen wir angeseilte Männer die lose Felsbrocken abklopfen, die dann polternd auf die Fahrbahn fallen.

 

Nach über einer Stunde geht es dann doch weiter, die Fahrbahn wird noch gesäubert und die Womos setzen sich in Bewegung. Jetzt aber aufs Gaspedal, den wir wollen heute noch nach La Couvertoirade auf den Stellplatz und die alte mittelalterliche Stadt noch heute besichtigen. Zwischen Le Boulou und Villemolaque ein greller Blitz am Straßenrand, oh weia, wohl zu schnell unterwegs. Drei Wochen später dann die Mitteilung aus Frankreich im Briefkasten. 2 km zu schnell kostet 45 Euro, ganz schön heftig die Gebühren in Frankreich. Nach Beziers fahren wir dann auf die Autobahn A 75. Die Autobahn ist bis Clermont-Ferrand gebührenfrei und sehr schön zu befahren.

    

Ca. 35 km vor Millau verlassen wir die A 75 um nach La Couvertoirade zu kommen. Couvertoirde zählt zu den schönsten Dörfern Frankreich, aus dem 15. und teilweise aus dem 12. Jahrhundert. Es sind mehrere Bauwerke der Stadtbefestigung wie beispielsweise Stadtmauer, Wehrtürme und der Bergfried erhalten. Ein sehenswerter historischer  Ort auf dem Weg nach Hause. N 43°54`36.95 O 3°18´46.55

 

 

 

 

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Reisebericht Spanien April 2015 Tag 38

Camping Moutroig Cambrills Wohnmobilstellplatz Sant Feliu de Guixols 220 km

Am gestrigen Abend haben wir gemeinsam besprochen, die nächste Etappe auf der gebührenpflichtigen Autobahn zu fahren. Die Umfahrung von Barcelona auf Landstraßen ist viel zu zeitaufwendig durch die vielen kleinen Orte mit Kreisverkehr. Als heutiges Etappenziel haben wir uns den Stellplatz in Platja d´Aro ausgesucht. Leider ist dieser Platz seit Anfang April gesperrt und die Womo´s standen auf der Straße. Es waren mindestens 30 Fahrzeuge. Hier am Straßenrand wollten wir nicht stehen und übernachten. Kurzentschlossen sind wir dann die wenigen Kilometer nach Sant Feliu de Guixols zurück gefahren. Hier gibt es einen großen kostenlosen Parkplatz ganz in der Nähe des Zentrums. Entsorgung ist vorhanden, Strom gibt es nicht. In wenigen Minuten ist das Zentrum am Strand entlang zu Fuß erreichbar. Ein schöner Ort am Meer mit vielen Geschäften und Restaurants an der Promenade. N 41°46`47.02 O 3°01`23.64

   

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Reisebericht Spanien April 2015 Tag 37

Camping Torre la Sal 2 OropesaCamping Moutroig Cambrills 135 km

Wir verabschieden uns von unseren Womo-Freunden aus Mörfelden und verlassen den Campingplatz Torre la Sal gegen 9.00 Uhr bei schönem sonnigen Wetter am Morgen. Heute wollen wir wieder ein Stück näher zur Heimat kommen. Auf der N 340 geht es nordwärts bis Amposta und das Ebrodelta bis Hospitalet. Es sind heute nur 135 km und so kommen wir noch am Vormittag an unserem Ziel dem ACSI-Campingplatz Moutroig kurz vor Cambrills an.  N 41°02`41.57 O 0°59`39.67 Von der N 340 zweigt der schmale Weg rechts ab über das Bahngleis. Hier ist Vorsicht geboten, denn die Überquerung der Bahnschienen ist etwas problematisch, weil das Womo leicht aufsitzen kann. Etwas schräg angefahren klappt es ohne kratzende Geräusche. Auf der Wiese gleich am Strand sind noch Plätze frei und wir können nebeneinander einparken. Dunkel Wolken stehen über den Bergen und es ist doch einiges kälter als in Oropesa.

 

 

Auf der Suche nach einem Lokal laufen wir am Strand entlang in nördlicher Richtung. Hier gibt es nichts essbares, selbst im Campingrestaurant werden nur Getränke angeboten. So wird halt im Wohnmobil gekocht, wir haben ja immer was für Notfälle mit dabei. Am Nachmittag lockert die Bewölkung auf und wir nutzen das sonnige Wetter um diesmal in südlicher Richtung am Strand entlang zu laufen.

 

 

Bis zum Campingplatz Els Prats Village, den wir uns ansehen wollen, führt der Weg am Meer entlang. Nach einer kleinen Erfrischung an der Bar geht es wieder an unseren Platz zurück auf die Relaxliegen, bis die Sonne am Horizont verschwindet.

Reisebericht Spanien April 2015 Tag 36

Camping Torre la Sal 2 Oropesa

N 40°07`39.74  O 0°09`32.53

 

Heute am Ostersonntag ist wunderbares Wetter, keine Wolke am Himmel, also optimales Wetter zum Radlfahren um die nähere Umgebung kennen zu lernen. Es ist heute die letzte Möglichkeit die Umgebung von Oropesa mit dem Rad zu erkunden, denn morgen werden wir weiter in Richtung Heimat fahren. Ruta de les Torres nennt sich eine Wander-oder Radtour, die gut ausgeschildert ist und an den historischen Wehrtürmen entlang der Küste führt. Siehe auch das Video auf YouTube. https://youtu.be/BoEuw1z_JEc

Inspiriert zu dieser Tour wurden wir auf unserer Radtour nach Benicassim auf der ehemaligen Bahntrasse am Meer entlang.

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Hier haben wir bereits die Torre Colomera und Torre del Rey in Oropesa angesehen. Diesmal starten wir vom Campingplatz in Richtung Norden und überqueren die N 340 und Autobahn AP-7. Dann führt die Nebenstraße durch endlose Orangenfelder. Nach ca. 6 km sehen wir schon in der Ferne die beiden Wehrtürme Torre Carmelet und Torre dÀlbalat.

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Der Weg führt weitert zur Kirche Santa Maria del Castell de Albalat. Von dort aus queren wir wieder die N 340 und radeln entlang des Natuschutzgebietes Prat de Cabanes in Richtung Torreblanca. Die schmale Straße mit den vielen sumpfigen Wasserläufen erinnert uns stark an die Lagune von Venedig. Nach ca.8 km erreichen wir die Playa de Torrenostra und einen Campingplatz den wir uns ansehen. Er entspricht nicht unseren Vorstellungen und ist mit dem Camping Torre la Sal nicht vergleichbar.

Auf der Terrasse des Campingplatzes legen wir eine Pause ein und radeln dann zurück zu den letzten Torres auf der Tour. Nach ca. 8 km sehen wir etwas zurückversetzt von der Straße den Torre Carmen und nach weiteren 3 km den Torre la Sal, der sich in unmittelbarer Nähe vom Campingplatz befindet.

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Insgesamt waren wir 30 km unterwegs, hauptsächlich auf kleinen Nebenstraßen auf denen praktisch keine Autos fuhren. Begegnet sind uns überwiegend Radler, die offensichtlich die gleiche Idee hatten wie wir. Eine empfehlenswerte Tour mit schönen alten Wehrtürmen, alle unbewohnt in landschaftlich schöner Gegend.

Reisebericht Spanien April 2015 Tag 35

Camping Torre la Sal 2 Oropesa

N 40°07`39.74 O 0°09`32.53

Auch heute am Samstag vor Ostern ist das Wetter gut, sonnig mit leichter Bewölkung. Wir beschließen, dass wir am Nachmittag gemeinsam grillen. In der Nähe es Campingplatzes gibt es einen großen Mercadonna-Supermarkt, des alles anbietet, was zu einem zünftigen Grillfest alles benötigt wird. Also auf´s Fahrrad und mit vollen Gepäcktaschen wieder zurück. Jeder muss einen Salat oder Gemüse oder Tapas zur Vorspeise zum gemeinsamen Essen zubereiten. Helmut hat einen Super Gas-Grill mit riesiger Pfanne,  auf dem die verschiedensten eingelegten Fleischsorten toll zubereitet werden können.

 

Bereits am Spätnachmittag wird lautstark mit einer Musikkapelle und diversen Fahrzeugen darauf hingewiesen, dass um 19.00 Uhr in der platzeigenen Stierkampfarena ein unblutiger Stierkampf für die Campingplatzbesucher statt findet. Da müssen wir natürlich auch dabei sein.

 

Als wir kurz vor 18.30 in die Arena wollen ist diese bereits voll belegt. Das ist natürlich die Attraktion auf dem Campingplatz und da wollen alle mit dabei sein. Für die jungen Toreros ist das eine Mutprobe, wenn die jungen Stiere aus der Box freigelassen werden und wild schnaubend durch die Arena rennen. Es gibt viel zu lachen, bis die jungen Stiere erschöpft mit heraushängender Zunge wieder freiwillig in die Box einziehen. Kein Stier wird getötet und die Besucher applaudieren den mutigen jungen Männern.

 

 

 

Reisebericht Spanien April 2015 Tag 33 und 34

Camping Torre la Sal 2 Oropesa

N 40°07`39.74 O 0°09`32.53

Donnerstag ist immer Wochenmarkt in Oropesa. Weil von unseren Bekannten keiner mitfährt, radeln nur wir beide in die Altstadt von Oropesa. Sorgfältig befestigen wir unsere E-Bike an einem Brückengeländer bevor wir durch den Markt schlendern. Wir haben dabei immer ein schlechtes Gewissen, denn die beiden Räder werden von vielen Leuten bestaunt und sind halt schnell geklaut wenn´s jemand darauf anlegt. Lilo findet immer was auf den Wochenmärkten, diesmal Geldbörsen aus Leder, die besonders günstig sind. Heute ist es richtig warm am Vormittag und so macht es keinen Spaß das Geschiebe und Gedränge zwischen den Verkaufsbuden und Ständen. Wir suchen uns ein schattiges Plätzchen in einem Strandcafe und beobachten das rege Treiben am Strand.

Abends gehen wir dann alle zusammen in die Campingplatz Bar am Strand auf ein schönes kühles Bier.

Am nächsten Tag steigt das Thermometer auf maximal 18 Grad. Heute ist Karfreitag und der Platz ist rappelvoll. Alle Stellplätze und Bungalows sind jetzt belegt mit Spanischen Familien. Oma, Opa, Papa und Mama und mindestens 2 Kits pro Familie sitzen auf den Terrassen vor den Bungalows. Es wird gegrillt und gebrutzelt, es riecht nach gebratenem Fleisch, Fisch und Würstchen und die Tische sind prall gefüllt mit Essen und Trinken. Wir ziehen es vor, gemütlich im Restaurant vom Campingplatz Didota, ein Menü mit Fisch und Meeresfrüchten zu essen. War lecker und das Bedienungspersonal besonders freundlich. Sehr zu empfehlen.

Reisebericht Spanien April 2015 Tag 32

Camping Torre la Sal 2 Oropesa

Am Vormittag radeln wir beide ein wenig durch die Altstadt von Oropesa und die Shoppingmall Marinador. Unsere Freunde haben im Restaurant Artemio am Playa Artemio für 13.00 Uhr 8 Plätze reserviert. Hier wollen wir Tapas essen. Vom Campingplatz führt ein Weg aus Bohlen und Bretter am Stand entlang zum Lokal. Dabei kommt man auch am Torre la Sal einem alten Festungsturm vorbei.

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Gut das wir reserviert haben, den das Restaurant ist rappelvoll und die Tapas waren lecker. In 5 Tagen ist Ostern, da haben wir schon heute unser Osterhasen-Kissen aus dem Schrank geholt.

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Gegen 18.00 laufen wir zusammen am Strand entlang in den Ort um die gigantische Beleuchtung auch mal bei Dunkelheit anzusehen.

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Reisebericht Spanien März 2015 Tag 31

Camping Torre la Sal 2 Oropesa

Heute ist wunderbares Wetter, Sonne und keine Wolken am Himmel. Eine leichte Briese und Temperaturen gerade richtig zum Radeln. Unser heutiges Ziel ist Benicassim. Zunächst radeln wir am Strand entlang bis zur Promenade Oropesa del Mar. Eigentlich ist auf der Promenade das Radfahren verboten, aber am Morgen sind noch nicht viele Spaziergänger unterwegs .Dachten wir und schon kommen uns 2 Polizisten auf Motorrollern entgegen und verwarnen uns freundlich. Also absteigen und schieben. Ab der Playa Sur beginnt der Radweg auf der ehemaligen Bahnstrecke nach Benicassim. Gleich in Höhe des Jachthafen geht es durch ein 540 mtr. langes Eisenbahntunnel, das gut ausgeleuchtet ist. Auf dem Radweg sind auch viele Fußgänger unterwegs, denn die Strecke führt immer am Meer entlang und da ergeben sich wunderbare Ausblicke auf das tiefblaue Meer.

 

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  Im Strandcafe in Benicassim ist der obligatorische Frühstücks Kaffee fällig bevor es wieder auf der gleichen Strecke zurück geht. Abends ist ein wunderbarer Sonnenuntergang, der einen schönen nächsten Tag ankündigt.

Reisebericht Spanien März 2015 Tag 30

Camping Torre la Sal 2 Oropesa

Am Vormittag ist das Wetter noch gut. Mit den Rädern fahren wir in den wunderschön angelegten Park am Strand. Er ist vom Campingplatz auch zu Fuß erreichbar, wir wollen aber heute das alte Castell und die Kirche im historischen Zentrum ansehen und das ist doch zu Fuß etwas weiter weg.

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Nachmittags erkunden wir den nördlichen des Teil des Campingpatz und finden ganz in der Nähe jede Menge Freiparker, die auf dem PKW-Parkplatz für Strandbesucher und für Besucher des Naturschutzgebietes diese Plätze mit Beleuchtung in Anspruch genommen haben. Hier beginnt auch der Parque Natural de Cabanes,  den wir zu einem späteren Zeitpunkt noch besichtigen wollen.

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Eine dunkel Wolke, die sich nicht auflösen will, steht bedrohlich über dem Strand und veranlasst uns zur Rückkehr auf den Campingplatz.

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Reisebericht Spanien März 2015 Tag 29

Wohnmobilstellplatz Platja de Tavernes de la Valldigna – Camping Torre la Sal 2 Oropesa 170 km

Am Morgen verlassen wir den Stellplatz in Tavernes und werden bei der Ausfahrt noch mal kontrolliert, ob wir auch bezahlt haben. Das Wetter ist sehr sonnig und es verspricht einen schönen Tag für heute. Gestern Abend hat Helmut mit unseren Bekannten von den Womofreunden aus Mörfelden telefoniert. Ingrid und Egon, Heidi und Klaus sind bereits seit gestern auf dem Campingplatz Torre la Sal 2 in Oropesa. http://www.torrelasal2.com/de

Helmut hat sie gebeten, 2 Plätze für uns zu reservieren. Es hat geklappt. Wir wollen rechtzeitig vor Ostern noch mal einen Campingplatz anfahren und 8 Tage über Ostern dort bleiben. Glücklich, dass wir noch 2 Plätze neben einander bekommen, den in der Osterwoche sind auch viele Spanier mit Familie unterwegs und dann wird es voll auf den Campingplätzen. Von Tavernes bis zum Camping Torre la Sal sind es ca. 170 km auf der Landstraße und wir kommen gerade noch vor der Mittagspause der Rezeption am Platz an. Die reservierten Plätze sind in Nähe des Eingang. Zuerst müssen wir noch rangieren um auch einen Sat-Empfang zu bekommen. 2 dicke Pinien ragen ausgerechnet mit ihren Ästen in Richtung Satellit.

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Das Wetter ist gut und erstmals kommen Tisch und Stühle unter die Markiese. Nachmittags sitzen wir zusammen gemütlich mit unseren Bekannten und Egon berichtet, das er seit Reisebeginn keinen Satellitenempfang hat. Das lässt natürlich Helmut keine Ruhe und er holt seine Auszugsleiter aus dem Womo und steigt mit Egon aufs Wohnmobildach.

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Der LNB ist total verstellt und nach wenigen Minuten ist das Bild wieder da. Egon gibt ein Honigschnäpschen aus und ist ganz glücklich, dass er wieder fernsehen kann. Am Abend gehen wir alle gemeinsam ins Camping-Restaurant und hier gibt es leckere Pizza.