Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013

Das Wetter hat sich über Nacht gebessert, am Morgen scheint die Sonne. Deshalb werden wir nochmal nach Valencia in die Stadtmitte radeln und den Tag dort verbringen. Wir folgen dem Radweg erst mal am Strand entlang und stellen fest, dass auch viele Spanier heute mit dem Rad unterwegs sind. Wir fahren bis zu den wunderbaren modernen Bauten des Ciudad und entdecken dabei immer wieder neue Gebäude die wir gestern nicht gesehen haben.  Der Radweg führt weiter durch  das ehemalige Flußbett des Turia, das man praktisch als die grüne Lunge von Valencia bezeichnen kann. Parks, Sport- und Freizeitanlagen ziehen  sich  fast bis zum Stadtzentrum hin. Wir folgen den Wegweisern für Radler und landen mitten in Valencia am Bahnhof und der Arena. Die Innenstadt von Valencia ist wunderschön saniert und glänzt mit ihren tollen historischen  Bauten im Zuckerbäckerstil. In der Nähe des Bahnhofs finden wir auch ein nettes Straßenlokal mit einem deutsch sprechenden Kellner und bestellen uns hier was typisch valencianisches zum Essen. Auf der Rückfahrt bewundern wir die riesigen Gummibäume in der Stadt und machen nochmal Halt am größten Aquarium Europas, dem Ozeanografic  im Ciudad de las Antes y las Ciencias.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013, 20. Etappe 45 km

Es hat die ganze Nacht durchgeregnet. Auch am Morgen regnet es und wir verlassen den Campingplatz in Setubal  gegen 9.00  Uhr. Die heutige Etappe ist nur 45 km lang und wir fahren auf der Landstraße bis zur Mautstelle der Brücke „Ponte de 25 de Abril“ die nach Lisabon führt. Leider regnet es sehr stark als wir über die gigantische Brücke fahren, die den Tejo überspannt,  der hier 2 km breit ist. Unser Ziel ist Lisboa Camping. Der Campingplatz liegt sehr zentral  in der Stadt und ist mit alten Bäumen ganz eingewachsen. Wir suchen uns ein Platz, an dem auch unsere Sat-Anlage den Satelliten findet. Gar nicht so einfach, bis wir den entsprechenden Platz finden. Gut das wir mehrere Plätze zur Auswahl haben. In der Zwischenzeit hat auch der Regen aufgehört und so entschließen wir uns, mit dem Bus ins Zentrum zu fahren. Die Haltestelle ist nur 400 Meter vom Platz entfernt. Die Fahrt dauert für die 10 km eine halbe Stunde, bis der Bus alle Haltestellen angefahren hat und uns in der Nähe des Bahnhofs bringt. Von hier aus beginnen wir die Stadtbesichtigung und laufen zunächst bis zur Catedrale Santa Maria Maior. Dann steigen wir in die berüchtigte und knallvolle gelbe Straßenbahn ein und steigen gleich wieder an der Rua da Salvador aus. Wir laufen zurück bis zur Portas de Sol und genießen den wunderbaren Blick über die Dächer von Lisabonn und den Tejo.  Auf dem Rückweg durch die Stadt bummeln wir durch die Rua Àurea vorbei an dem bekannten Aufzug Elevator, der die Verbindung zur Oberstadt herstellt, bis zum Place du Rossio. Hier steigen wir erschöpft wieder in die Buslinie ein, die uns zurück zum Campingplatz fährt.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013, 18. Etappe 120 km

Am Morgen verlassen wir den Campingplatz in Sagres. Sagen wollte ich noch, dass die sanitären Anlagen auf dem Platz nicht mehr zeitgemäß sind. Es waren bis jetzt die schlechtesten, die wir vorgefunden haben. Wir fahren zuerst zum Cabo de San Vicente. Auch hier hat man einen tollen Blick auf die Klippen und das Meer. Dann geht es wieder zurück nach Sagres und auf der N 268 über Vila de Bispo in nördlicher Richtung nach Carrapateira. Kurz vor dem Ort führt eine schmale Straße ans Meer zum Praia do Amado. Hier ist der bekannte weitläufige Surferstrand. Hier beginnt auch eine fantastische Klippentour auf größtenteils holprigen Schotterwegen. Immer wieder halten wir an, um die tollen Felsformationen zu betrachten und Fotos zu machen. Zu sehen sind  auch einzelne Freisteher an den Klippen. Am Ende der Klippentour befindet sich ein größerer Platz auf dem sich einige Wohnmobile befinden. Unser heutiges Ziel ist der Campingplatz Parque de Campismo Orbitur Sitava in der Nähe von Milanova de Milfontes. Hier können wir unser letztes Ticket der Orbitur-Gruppe einlösen. Der Platz liegt ganz in Nähe von dem schönen Strand Praia de Malhäo den wir zunächst mit dem Fahrrad erkunden. Anschließend radeln wir die 10 km ins Zentrum von Milanova de Milfontes, das sich an der Mündung des Rio Mira befindet. Nach der Stadtrundfahrt und dem Besuch eines Bistros fahren wir wieder zurück auf den Platz.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013, 17. Etappe 33 km

Heute haben wir nur eine kurze Etappe von 33 km vor uns. Wir verlassen den Platz in Luz und fahren über Burgau zum südwestlichsten Punkt des europäischen Festlandes nach Sagres.  Ziel ist der Campingplatz Campus Orbitur Sagres. Wir suchen uns ein schönes Plätzchen am Rand des weitläufigen  Pinienwaldes. Es duftet wunderbar nach Pinien und der frischen Luft des nahen Atlantik. Gleich schwingen wir uns aufs Rad und fahren die 2 km bis zu den Klippen am Meer. Gigantisch ist der Ausblick auf die Klippen und das blaue Meer. Man kann sich gar nicht satt sehen von den vielen neuen Eindrücken. Wir radeln weiter zur Besichtigung des nahe gelegenen Fortaleza de Sagres, einer Festung und ein nationales Denkmal. Durch seine exponierte Lage, war es auch der Ausgangspunkt zahlreicher  Seereisen in die neue Welt. Früher glaubten die Menschen, das hier das Ende der Welt war. Nach der Bezahlung des Eintritts dürfen wir sogar mit dem Radl in das weitläufige Gelände fahren. Anschließend fahren wir in ein Restaurant am Strand und beobachten die ersten Badegäste im Meer.  Natürlich besuchen wir auch den Ort selbst und den Hafen und radeln dann gemütlich wieder auf den Campingplatz zurück.

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Reisen mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013

Am Morgen ist es schönes Wetter, das aber nur bis zum Mittag anhält. Wir fahren deshalb noch mal mit dem Fahrrad nach Luz zum einkaufen. Wir hatten geplant mit den Rädern nach Lagos zu fahren, aber es kamen immer mehr dunkle Wolken über die Berge. So haben wir beschlossen mit dem Taxi nach Lagos zu fahren. An der Rezeption ließen wir uns abholen und sind dann bis zur Stadtmitte gefahren. Gut das wir auch die Regenschirme mit genommen hatten, denn es fing heftigst an zu regnen und wir flüchteten ins nächst gelegene Cafe, um den Regen abzuwarten. Nach einer halben Stunde war alles vorbei und wir setzten unseren Stadtrundgang fort. Da wir keine Fahrräder dabei hatten konnten wir leider nicht die Ponte da Piedade und den Strand Meia Praia besichtigen. Nach dem Abendessen in einen Lokal ließen wir uns wieder auf den Campingplatz zurück fahren.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013, 15. Etappe 22 km

Heute haben wir nur eine kurze Etappe von 22 km vor uns, deshalb starten wir vom Campingplatz erst am späten Vormittag und füllen unsere Vorräte beim naheliegenden Lidl wieder auf. Unser Ziel ist Albufeira. Hier wollen wir auf den Wohnmobilstellplatz Parque de Palmeira fahren. http://www.parquedapalmeira.com/welcome.de.htm Der Stellplatz ist ein ehemaliges Fußballfeld, das in unmittelbarer Nähe der Sportanlagen im Norden von Albufeira liegt. Der Strand und die Altstadt sind fußläufig nach 2 km zu erreichbar. Wir holen aber die Fahrräder von Fahrradständer und erkunden erst mal den Strand und die  Altstadt von Albufeira. Auffallend sind die vielen englischen Kneipen und Pubs. Hier ist echt was los. Jede Menge englische Touristen. Nach einem Drink in einem Pub fahren wir westlich ca. 4 km zu den bekannten Felsformationen der Algarve und müssen dabei einige Höhenmeter überwinden. Es ist beeindruckend wenn man die tollen Felsen im Meer aus nächster Nähe betrachten kann. So haben wir uns die Algarve vorgestellt. Auf dem Rückweg besorgen wir für unseren Enkel ein Trikot der portugiesischen Fußball-Nationalmannschaft. Den Abend verbringen wir im Wohnmobil. Es fängt zu regnen an und regnet die ganze Nacht durch.

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Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal im Jahr 2013, 2. Etappe 326 km

In der Nacht hat es wieder mal leicht geschneit. Nach der Entsorgung verlassen wir den Stellplatz in Baume les Dames. Wir haben uns vorgenommen, die Reiseroute nur auf Landstraßen oder Fernstraßen zu befahren und gebührenpflichtige Straßen nicht zu benützen. Es ist schön gemütlich durch die Dörfer zu fahren und den Geruch von frischen Baguett in der Nase zu haben. Das heutige Reiseziel ist der Wohnmobilstellplatz in Saint-Pourçain-sur-Sioule in der Auvergne. Der Platz liegt romantisch am Flußufer neben einem Fußballstadion und die Übernachtung ist kostenlos. Ver-und Entsorgung über einen Automat mit Münzeinwurf. Wir bleiben hier 2 Tage und besichtigen die Stadt und die Sehenswürdigkeiten dick vermummt. Nachts ist es bitterkalt und selbst unsere Treppe ist am Boden so fest angefroren und kann nur mit dem Mauerhammer gelöst werden. Wir sehnen uns nach Sonne und Wärme.

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